Mittwoch, 11. April 2012

Umzug

Magus Blog ist umgezogen und hat jetzt ein neues zuhause! Gleich vorbeischauen unter www.magu-online.de!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Alles Käse?!?

Es gibt ihn hart, weich, schimmlig oder frisch, von der Kuh, vom Schaf, von der Ziege oder vom Fuß - den guten alten Käse. Schon vor vielen hundert Jahren erfunden, da lange haltbar, erfreut er sich heute noch großer Beliebtheit und treibt immer neue Formen.
Interessant ist dabei der Weg des Käses. Bevor er in speziellen Verfahren zu dem gemacht wird, was er am Ende ist, braucht man erstmal Milch. Jedes Kind lernt zwar schon in jungen Jahren, dass die Milch dem Klischee nach aus der Kuh kommt - man braucht nur mal ordentlich am zugehörigen "Hahn" ziehen. Aber wie füllt die Kuh nach? Keine Kuh dieser Welt besitzt einen extra Milchtank, den sie mit sich rumschleppt, und auch das Euter hat irgendwann seine Kapazitäten erschöpft. Es gibt also nur eine Erklärung: Die Milch kommt aus der Erde. Nicht umsonst sind Kühe in Freilandhaltung den ganzen Tag nur am Fressen - im Gras und anderen Pflanzen steckt mehr Milch als man denkt. Die Pflanzen nehmen die Milch aus dem Boden auf und speichern sie (verräterisch sind hierbei die Stile von Löwenzahnblüten - schneidet man diese durch, kann man bereits die Milch gut erkennen, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch ungenießbar und nicht zum Verzehr geeignet ist!). Die Kuh, bekannt durch ihren Spezialmagen, nutzt das Wiederkäuen als Tarnmanöver. Im Pansen wird das Grünzeug vorgelagert und die Milch heimlich ausgesondert, bevor die Kuh unschuldig alles wieder hochwürgt um zum Verdauungsprozess anzusetzen. Die so gewonnene Milch wird still und leise im Euter eingelagert, bis sie dort irgendwann abgezapft wird. Gerissen wie die Kuh jedoch ist, versucht sie alle Beweise zu vernichten - nicht umsonst trinkt eine Kuh bis zu 180 (!) Liter Wasser pro Tag. Da wird jeder kleinste Beweis schnell ausgespült.
Für Vegetarier wahrscheinlich ein Schock, für Fleischliebhaber das Paradies - erst in Fleisch, also in der Kuh, eingelagert, wird die Milch genießbar und zu dem was sie ist - und somit eventuell auch zu Käse. Weil das Prinzip bei allen Tieren gleich ist, müsste es eigentlich von jedem Säugetier Käse geben. Warum klappt das aber trotzdem nicht? Ganz einfach: Manche Tiere sind klüger als andere.
Mäuse zum Beispiel produzieren vorsichtshalber nur ganz wenig Milch, weil dadurch das Melken so mühsam wird - wenn sie könnten, hätten sie ein mindestens so großes Euter wie Kühe (schon allein aus Prestigegründen.). Schweine hingegen produzieren viel Milch, allerdings besitzen sie eine Art Sperrvorrichtung in ihren Zitzen, die nach einer gewissen Menge den Hahn zudreht. Dadurch steht auch hier der Aufwand eigentlich nicht mehr in brauchbarem Verhältnis zum Ertrag.
Wobei: Schweinskäse zum Schweinebraten - da sollte also selbst eingefleischten Vegetariern das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Dienstag, 27. April 2010

Uri Geller

Verbogene Löffel in der Spülmaschine, verschwundene Socken in der Waschmaschine, der geschmolzene Schnee im Frühling - vieles scheint auf den ersten Blick mehr oder weniger unerklärbar. Und doch gibt es eine einfache Lösung für alle Phänomene dieser Welt: Uri Geller.
Vieles auf der Welt wird durch ihn verständlicher, immerhin hat er unsere Welt bereits unterwandert. Sämtliche Spannungen dieser Welt sind durch ihn ausgelöst, nicht umsonst hat die Formel folgende Form: U = RI .
Dadurch hat sich seine Macht exponenziell vergrößert und es war ihm somit nicht nur möglich, die Medien in vollkommener Omnipräsenz zu unterwandern. Nein, auch im weltpolitischen Geschehen gewann er immer mehr an Einfluss. In Südkorea war seine nach ihm benannte URI-Partei 5 Jahre lang an der Macht und wurde nur aufgrund übernatürlicher Kräfte Uris 2008 aufgelöst.
Als Entschädigung wurde letztendlich eins der letzten neutralen Flecken dieser Welt in seinen Einflussbereich übergeben - die Schweiz benannte ein ganzes Kanton nach ihm. (Seitdem findet auch der Ausdruck "Wassen?" in alltäglichen Gesprächen immer öfter statt, benannt nach Uris Lieblingsgemeine in seinem Kanton.)
Außerdem wurde in Afrika eine Automarke nach ihm benannt, die erstaunlicherweise von Toyota-Motoren beliefert wird. Da erscheinen auch die mysteriösen Bremsprobleme mit Autos von Toyota in einem ganz neuen Licht.
So oder so, schuld oder nicht schuld, entkommen kann man ihm nicht. Denn es gibt nur einen Uri Geller!

Freitag, 26. Februar 2010

Zum Nachdenken

Heureka sprach einst ein kluger Mann.
weil er was ganz besondres kann.
Er war recht schnell allseits bekannt,
weil man etwas mit ihm verband.
Noch damals recht normal geboren,
ward er besonders auserkoren.
Durch Anblick seiner Optik nur,
weiß man, das ist Ästhetik pur!
Richtig kann mans wohl nicht ausdrücken,
bringt er doch mit seiner Art jedem Entzücken!
Irgendwann, man glaubts fast nicht,
wirds Zeit für die Moral der Geschicht:
Kannste nix, so sag dir dann:
jeder schafft das was er kann!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Die sozialsten Orte der Welt

Vieles scheint nur auf den ersten Blick so naheliegend, wie man meint. Denkt man an den sozialsten Ort der Welt, ruft man sich sicher auch zunächst die offensichtlichen Orte in Erinnerung. Die Kirche? Naja, sozial teilweise ja, aber eben nur teilweise. Hilfsorganisationen? Möglicherweise, aber man braucht eigentlich keine Organisation für die sozialsten Orte der Welt. Sozialistisch geführte Länder? Am Ende sogar die DDR? Nein, viel einfacher und wahrscheinlich hat jeder schon einmal einen dieser Orte besucht. Die sozialsten Orte der Welt sind ganz einfach Autobahnkreuze.
An keinem anderen Ort der Welt gehen Menschen miteinander so rücksichtsvoll und mit blindem Verständnis miteinander um, wie beim Wechsel von einer Autobahn auf die andere. Gerade die Ein- und Ausfahrten in die Kreisel sind ein perfekt ästhetisches Zusammenspiel der Harmonie. Jeder weiß was der Nächste tun wird, passt sich dem an, lässt Andere die Spur wechseln, einfädeln und kommt trotzdem zum Erfolg.
Aber woran liegt das? Ganz einfach, die Begegnung im Autobahnkreuz ist eine Win-Win-Situation für alle. Geschützt durch den eigenen Machtbereich, das Auto, verzichtet jeder zu Gunsten eines anderen zunächst ein bisschen auf sein eigenes Vorrecht und kommt letztendlich doch zum maximalen Erfolg. Solche positiven sozialen Momente können schließlich ein ganzes Leben prägen.
Autobahnkreuze sind also wirklich die sozialsten Orte der Welt. Da kann sogar die Kirche noch was davon lernen.

Sonntag, 13. September 2009

Gleichberechtigung im Himmel

Im dritten Artikel des deutschen Grundgesetzes ist die Gleichberechtigung festgelegt. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Aussehen sind alle Menschen gleich. Auch in vielen anderen Staaten dieser Welt sind diese Grundrechte der wichtigste Bestandteil des Lebens - und doch sieht man keinen Grund diese auch endlich im Himmel durchzusetzen.
Dort gibt es immernoch die klassischen Rollenverteilungen: Alle Engel sind weiblich, blond und schlank, die Rolle der männlichen Bewohner beschränkt sich aufs Herrschen und Regieren. Auf den ersten Blick könnte man da eventuell noch in Betracht ziehen, dass so einfach jeder das macht, was er am besten kann, auf den zweiten kommen dann allerdings einige kritische Fragen in den Sinn.
Wenn alle Engel blond sind, wo sind dann die weiblichen, dunkelhaarigen Bewohner? Dabei ist zwar bekannt, dass einige dieser Spezies eine Fernsehkarriere starten konnten als Darsteller in Werbespots für eine bekannte Frischkäsesorte, doch wo ist der Rest geblieben?
Wird etwa durch künstliche Selektion versucht die drohende Überbevölkerung im Himmel in den Griff zu bekommen? Wo landen dann die Abgeschobenen? Auf der Erde? Das würde zumindest erklären, wieso es statistisch gesehen mehr dunkelhaarige als blonde Frauen gibt. Aber verdienen diese dann einen Sonderstatus, weil sie vom Himmel kommen?
Und welche Rolle spielt dabei eigentlich der Teufel?
Daher gilt es nun diese Fragen systematisch aufzuarbeiten, sich den bisherigen Fehlern zu stellen und für die Zukunft sich mehr zu öffnen. Dann steht dem ersten Punker-Engel nichts mehr im Wege, genauso wenig wie dem ersten Engel mit Übergewicht. Oder gar einem bierbäuchigen, haarigen, männlichen Christkind.

Montag, 31. August 2009

Die Dimension der Gedanken

Drei Dimensionen um den Raum zu beschreiben. Eine weitere, um den Raum von der Zeit abhängig zu machen. Doch gibt es noch mehr?
Gedanken können ohne weitere Angaben nicht räumlich eingeordnet werden, sogar zeitlich kann man sich nicht sicher sein, ob ein Gedanke schon vorher existiert hat (und wenn ja wo?) oder ob er nur in dem Moment entsteht oder existiert in dem man an ihn denkt.
Ebenso Träume. Diese entstehen auch in den Gedanken, fühlen sich zumeist aber real an und haben durchaus auch noch Auswirkungen auf die Realität, wenn man sich an sie zurück erinnert.
Bisher hat es noch keiner geschafft nachzuweisen, was Gedanken wirklich sind oder wie sie entstehen - das Gehirn könnte in diesem Fall aber auch einfach ein weiteres Sinnesorgan sein, dass es ermöglicht die Gedanken in einer extra Dimension wahrzunehmen. Zumeist kommen in den selber gedachten Träumen auch andere Leute vor, diese verschwinden aber nicht aus ihren eigenen. Man ist in diesem Moment also neben dem realen Ort noch in zwei oder mehr Träumen zu finden - zur gleichen Zeit. Mit dem bisherigen 4-Dimensionen-Modell lässt sich das nicht ausreichend erklären, da es schlichtweg unmöglich wäre. Notwendig ist also die Definition einer 5. Dimension, die Dimension der Gedanken. Diese würde bedeuten, dass Träume und Gedanken in einer Art für jeden eigenen Spiegelung der wahren Welt stattfinden, mit allen verfügbaren Personen und dabei aber alle Einzelnen gleichzeitig untereinander vernetzt sind. Dadurch müsste man nicht ausschließen, dass mehrere Leute zur selben Zeit exakt das Gleiche träumen oder dass jemand anders einen angefangenen Gedanken oder Traum zu Ende führt. Mit dieser Dimension liesen sich Träume und Gedanken also eindeutig definieren und eine sinnvolle Erklärung für ihre Existenz liefern.
Wie man sich diese allerdings vorzustellen hat oder ob es sich dabei wirklich um eine Art Parallelwelt handelt, in der die Gedanken real stattfinden, kann wohl wie bei der Dimension der Zeit nicht geklärt werden, richtig bleibt aber in jedem Falle der berühmte Spruch: "Ich denke, also bin ich!". Nur jetzt in der Extended Version.

Sonntag, 9. August 2009

Wahre Größe

Höher, schneller, weiter. Heutzutage will jeder der Beste sein, um schließlich in die Reihe der Großen aufgenommen zu werden. Dabei sind die kleinen Dinge des Lebens die entscheidenderen. Oder welche Rolle spielt schon ein Elefant für das Leben auf der Erde? Obwohl er zu den größen Lebewesen gehört, könnte man genauso gut auf ihn verzichten. Viel entscheidender, sind da die kleinen Lebewesen, die als Bakterien erst das Überleben der gößeren Organismen möglich machen.
Oder was wäre das randvoll gefüllte Wasserfass, ohne den entscheidenden Tropfen, der die Macht hat, die Oberflächenspannung zu zerschießen und das Fass zum Überlaufen zu bringen. Alternativ könnte er ja auch einfach neben das Fass tropfen, aber wer die Macht hat, kann auch mit der Angst seines Opfers spielen (und nicht selten fällt dieser kleine Tropfen dann aus Prinzip dahin, wo er nicht hin soll, allein um zu demonstrieren, was er drauf hat).
Manchmal reicht auch schon ein winziger Kieselstein, der entschließt etwas mehr Action in sein Leben zu bringen und durch einen gewagten Sprung am Abhang seines Vertrauens viele größere Steine mitnimmt, die sich dann zu einem gewaltigen Erdrutsch austoben.
Aber auch bei uns Menschen ist Ähnliches festzustellen. Kaum ist das neugeborene Kind im Haus, schon hat es die Macht den gesamten Tagesablauf auf den Kopf zu stellen, und das obwohl es meist sogar noch in einen Schuhkarton passen würde (ausgenommen natürlich die Kinder, die schon als "Hummeln der Menschheit" geboren werden).
Letztendlich ist es da also wenig verwunderlich, wenn man sich dann letztendlich nach großen Dingen sehnt. Einmal neben dem größten Hochhaus der Welt stehen. Einmal eine große Persönlichkeit treffen. Einmal einfach wieder klein sein.

Samstag, 25. Juli 2009

Google machts!

Etwas über ein halbes Jahr gibt es jetzt schon den Magu-Blog und mehr oder weniger regelmäßig wurden immer neue Blog-Einträge zu mehr oder weniger relevanten Themen erstellt.
In dieser Zeit fanden sich viele neu Leser, sei es geworben über Links oder Mundpropaganda, doch durch den anhaltenden Erfolg kam noch ein weiteres Mittel dazu.
Der Blog stieg rasant im Google Page Ranking auf und ist nun bei einigen Suchergebnissen unter den Top 3 vertreten. So fanden sich also auch Leser, die über mehr oder weniger sinnvolle Suchergebnisse auf den Blog stießen. So gab es viele Suchanfragen in Bezug auf das Revierverhalten von Tieren oder den Zusamenhang von Salz und Pfeffer. Aber auch nach deutlich skurrileren Dingen wurde gegoogelt wie zum Beispiel "Pelzige Orangen", "Erdbeere im Mund" oder "Rasierte Frucht" - kein Wunder, dass man hierbei auf den Magu-Blog stößt. Diese Themen werden nirgendwo anders so detailliert behandelt wie hier!
Ebenso fanden sich Besucher auf der Seite, die den Kontakt zu Aliens aufnehmen wollen und hier sicher einige hilfreiche Hinweise fanden. Exotischerweise scheint sogar die Suche nach der "badenden Frau Vector" auf den Magu-Blog zu verweisen - warum auch immer.
Der erfolgreichste und beliebteste Eintrag, nach dem fast täglich gegoogelt wird, ist der zur Vektordivision. Viele internationale Mathematiker scheinen sich langsam dem Problem annehmen zu wollen und versuchen so aufgrund der Fakten aus dem Text eine Lösung zu finden.

Damit also auf ins nächste aufregende halbe Jahr!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Helden

Die Fußballweltmeister von Bern? Ganz klar! Siegfried? Auf jeden Fall! Robin Hood? Unbedingt! Richard Löwenherz? Johanna von Orleans? Sicher! Elvis? Boris Becker?
Man muss schon große Taten vollbringen um zum Helden zu werden. Jeder träumt davon, eines Tages in der Reihe der Großen genannt zu werden, auch wenn es so mancher mit faulen Tricks versucht: Sei es durch das Einheiraten in die Familie eines Helden (Leicht zu erkennen am Nachnamen Held, wahlweise auch Heldt geschrieben!), oder aber wenn selbst das nicht klappt durch das Gründen einer eigenen Band (Stichwort: "Wir sind Helden") oder ähnliche Gruppierungen.
Doch eigentlich steckt in jedem von uns ein Held. Wenn auch nur nachts und in den eigenen Träumen. Oder wer kennt das nicht: Kurz nach dem Einschlafen befindet man sich geistig im Paradies, liegt gemütlich mit einem kühlen Getränk am Strand, beobachtet das Meer und erfreut sich am wolkenlosen Himmel. Doch mit einem Male ist es damit vorbei, ein rießiges, gefährliches Monster steigt aus dem Meer und richtet große Verwüstung an. Schnell versucht man zu fliehen, das Monster dicht auf den Fersen. Immer näher und näher kommt es, doch letztendlich schafft man es gerade noch so das Untier abzuschütteln. Unbeirrt zerstört und verwüstet das Monster weiter, ohne Gnade, und ohne auch nur jegliche Chance zum Entkommen zu lassen. Nach einer kurzen Beratungs- und Erholungsphase mit anderen, die ebenfalls der Verwüstung entkommen konnten, fasst man schließlich einen mutigen Plan: Dem Kampf stellen und das Monster besiegen. Mit allen Mitteln und vereinten Kräften versucht man eine Schwachstelle zu finden, doch die Lage scheint aussichtslos. Einer nach dem anderen aus dem Team bleibt verletzt zurück, bis man nur noch ganz alleine im Duell Auge in Auge auf sich allein gestellt ist. Plötzlich ist sie da, die finale Idee, die Schwachstelle, die Möglichkeit allem ein Ende zu setzen. Mit letzten Kräften versucht man diese auszunutzen, doch es macht keinen Sinn, das Monster scheint zu stark.
Genau in solchen Momenten werden Helden geboren. Zurückgedrängt in eine ausweglose Situation, der Sieg des bösen greifbar nahe tauchen sie auf und verändern alles. So auch hier, das Monster setzt an zum finalen Todesstoß, ein letzter Adrenalinstoß bevor alles vorbei ist denkt man - doch dann passiert es: Der Wecker klingelt!
Gerade im richtigen Moment, das Böse wird dadurch zurückgedrängt, besiegt und verschwindet langsam, das echte Leben kehrt zurück. Ein wahrer Held.
Dass man nicht selber den finalen Schlag gegen das Böse setzen konnte ist in diesem Moment zweitrangig - man kann sich zumeist eh nicht mehr an den Traum erinnern. Doch das weiß man nicht, und solange keiner das Gegenteil beweisen kann ist man ein Gewinner. So wird dann doch letztendlich jeder zu einem Helden.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Alles Uni oder was?

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Sagt man zumindest. Und genau betrachtet ist das noch untertrieben. Viele Wörter haben mehrere Bedeutungen, an die man auf den ersten Blick gar nicht erkennt. Oder wer würde nicht bei dem Wort "Uni" denken, dass es um eine Universität geht? Was aber wenn man "Uni" plötzlich auf der Speisekarte beim Japaner findet? Diese Uni würde einen im besten Falle satt machen, ein Studium kann man aber von dem servierten Seeigel nicht erwarten.
Oder was wenn jemand sagt: "Ich geh jetzt zur Uni"? Kann man dann ausschließen, dass dabei eine Vorlesung besucht wird, und nicht die Fruchtbarkeitsgöttin der Ethrusker? Da diese ja wohl im Laufe der Jahre auch schon das zeitliche gesegnet hat (auch Götter sind nicht unsterblich!), bliebe damit die Frage ob man damit letztendlich den Besuch in einer Art Kirche meint oder sogar eines anderen Etablissements meint, um dort der Fruchtbarkeitsgöttin auf seine ganz eigene Art und Weise zu huldigen.
Doch wie kommt der Begriff Uni in die Universität?
Zerlegt man den Begriff, kommt man schnell auf eine naheliegende Herleitung. Es handelt sich dabei um geheime Auszeichnungen aus dem Tagebuch der Göttin über das zukünftige Bildungssystem in der Antike, geschrieben in Versform. Durch mündliche Überlieferung entstand so der Begriff "Uni-Vers" für den Eintrag, welcher letztendlich um der deutschen Sprache gerecht zu werden in den letzten Jahrhunderten um die Nachsilbe "-ität" erweitert wurde und seitdem als Bezeichnung für die Hochschulen dient.
Doch es gibt noch weitere Begriffe, bei denen die Fruchtbarkeitsgöttin ihre Finger im Spiel hatte. Anscheinend war diese einige Zeit später mit ihrem Job auf der Erde nicht ausgelastet genug und wollte expandieren. Dazu gründete ihr Götter-Ehemann Tinia für sie das Universum; Mittelpunkt davon wurde dabei der Landkreis Uckermark im heutigen Brandenburg. Aus dank errichtete die Göttin dort eine Kultstätte, an der sie wiederum in Versform mit einem Loblied ihrem Ehemann dankte. Aus Einfachheitsgründen (die Menschen waren vor einigen Tausend Jahren noch etwas einfacher gestrickt) setzte man daher für den Begriff des Universums einfach wieder bekannte Wörter zusammen (Uni + Vers). Um jedoch Probleme mit den geheimen Tagebucheinträgen zu vermeiden wurde kurzerhand noch das Autokennzeichen der Uckermark (UM) hinten angefügt, und schon war der Begriff des Universums in der deutschen Sprache geboren.
Kurz nach dem Tod der Fruchtbarkeitsgöttin, die unter der Bevölkerung wie ein moderner Popstar gefeiert worden war, fand eine ihrer zahlreichen Töchter die alten Tagebücher und beschloss diese der Welt nicht vorenthalten zu wollen. Kurzerhand beschloss sie, die Einträge an eine große, bebilderte, deutsche Tageszeitung exklusiv zu verkaufen. Da ihre "Fans" so schließlich herausfanden, dass sie weit mehr als nur die in ihrem Kompetenzbereich liegenden Aufgaben der letzten Jahre gemeistert hatte, also universell überall mitgewirkt hatte, wollte man ihr einen letzten, würdigen Begriff widmen.
Dabei entschied man sich nach langen Diskussionen in einer vielköpfigen Begriffsfindungskomission zu einem kleinen Wortspiel. Zum einen wollte man der Tochter danken, dass sie durch den Verkauf des Materials der Menschheit einen großen Dienst erwiesen hatte. Um dem Popstarkult um die Göttin gerecht zu werden, entschloss man sich daher das englische Wort für verkaufen "to sell" zu nehmen, um damit den Geist der Zeit bestmöglich widerzuspiegeln. Zum anderen wollte man an die großen Leistungen der Vordenkerin erinnern und wählte als Wortstamm erneut den Uni-Vers.
So wurde die ethruskische Fruchtbarkeitsgöttin schließlich zur lebenden Legende, als man extra für sie ein Wort für ihre unbeeinflussbare Vielseitigkeit schaffte und es nach ihr mit dem Namen "universell" benannte.

So mancher einer mag nach den oben genannten Ausführungen an der Wahrheit der Aussagen zweifeln, doch auch für diesen Fall hat die Göttin noch zu Lebzeiten vorgesorgt. Durch den versteckten Hinweis im Monatsnamen Juni kann man die Frage "Sind die oben genannten Begriffsentstehungen korrekt?" eindeutig mit Ja beantworten. Das J steht dabei als Abkürzung für "Ja", das nachfolgende Uni dient quasi als Unterschrift für die Echtheit. Logisch, oder?

Sonntag, 24. Mai 2009

Salz und Pfeffer

Salz und Pfeffer - das gehört einfach zusammen. Bei jedem Essen im Restaurant gibt es den Salz- und den Pfefferstreuer im Doppelpack und sind eigentlich gar nicht mehr auseinander zu denken. Dabei könnten die beiden gar nicht unterschiedlicher sein:
Das Eine ist weiß, großkörnig und schmeckt salzig (Die Kenner sollten bereits an dieser Stelle gemerkt haben, dass damit das Salz gemeint ist), das Andere schwarz, feinkörnig und macht richtig Feuer auf der Zunge. Weiß und schwarz, groß und klein, salzig und scharf, größer könnten die Unterschiede doch gar nicht sein. Und doch gibt es einige Fakten, weshalb die beiden so gut zusammen passen. Und das schon seit langem:
Schon in der Bibel steht geschrieben "Ihr seid das Salz der Erde" (Matthäus 5,13). Das Salz, weiß und unschuldig, als Symbol für das Gute. Doch schon folgendes Zitat ist eine berechtigte Frage: "Gut ist das Salz; aber wenn das Salz kraftlos wird, womit soll es gewürzt werden?" (Lukas 14,34), die allerdings von Markus in einem anderen Kapitel bereits beantwortet wird: "Denn jeder wird mit Feuer gesalzen" (Markus 9,50). Feuer? Stimmt, da war doch was! Abgesehen davon, dass man heutzutage nicht mehr mit Feuer salzt, sondern das Ganze einfach als 'Pfeffern' bezeichnet, wusste man also bereits in der Bibel, dass die beiden gut zusammen passen. War die Bibel also das erste Kochbuch der Welt?
Ein weiterer Grund wieso die beiden zusammen passen liegt damit zusätzlich auf der Hand. Das Salz, wie oben beschrieben, steht für das Gute - der feurige Pfeffer passt zum Teufel. Gut und böse, weiß und schwarz, Yin und Yang, Salz und Pfeffer; Gegensätze die eben natürlicherweise zusammenpassen.
Und genau deshalb haben sich die beiden Gewürze auch in der Tierwelt breit gemacht. Den Aquariumfans zum Beispiel sollten die 'Salz- und Pfeffer-Mollys' ein Begriff sein, aber spätestens beim Betrachten eines Pinguins sollte dann jeder den Zusammenhang merken. 'Zufällig' hat sich diese Tierart die Farben beider Gewürzsorten angeeignet - obwohl zur Tarnung im Eis ein vollkommen weißes Federkleid wohl von Vorteil wäre. Dass die schwarze Farbe in diesem Zusammenhang allerdings von übermäßigem Pfefferkonsum der frühen Vorfahren der Pinguine anstatt evolutionstechnischer Vorgänge herrührt, darf aber wohl bezweifelt werden; schon allein deshalb, weil das Eis durch das Feuer schmelzen würde, was wohl zu einem dramatischen Klimawandel führen könnte. Oh...
Interessant in diesem Zusammenhang ist außerdem, dass sich Pinguinpaare zu Lebzeiten nicht mehr verlassen, sondern jedes Jahr zum selben Partner zurückkehren. Sie halten also zusammen wie Pech und Schwefel. Oder Salz und Pfeffer.

Sonntag, 3. Mai 2009

Welche Farbe haben Bäume nachts?

Die Frage ist sicherlich so alt wie die Diskussion, ob es zuerst das Huhn oder das Ei gab. Ohne Huhn kein Ei, und ohne Ei kein Huhn, soweit ist die Sache klar. Aber da dieser Kreislauf ja an irgendeinem Punkt beginnen musste, kommt nur eine Erklärung in Frage: Aliens müssen zum Test der menschlichen Intelligenz damals zeitgleich ein Huhn und ein Ei auf der Erde abgesetzt haben, und nur der Hahn kam dann letztendlich aus dem Ei. Logisch, oder?
Aber zurück zur eigentlichen Frage. Zunächst muss man sich ersteinmal überlegen, was Farbe eigentlich ist. Die offizielle Definition, sogar nach DIN-Norm, lautet: Farbe ist „diejenige Gesichtsempfindung eines dem Auge des Menschen strukturlos erscheinenden Teiles des Gesichtsfeldes, durch die sich dieser Teil bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge von einem gleichzeitig gesehenen, ebenfalls strukturlosen angrenzenden Bezirk allein unterscheiden kann.“ Aha, wieder ein Stückchen schlauer. Für alle, die an dieser Stelle nicht mehr folgen konnten, sei es an dieser Stelle nochmal anders erklärt: Farbe entsteht durch elektomagnetische Wellen, die je nach Wellenlänge jeweils als andere Farbe vom Auge wahrgenommen werden.
Allerdings ist dazu Licht notwendig, welches bekanntermaßen von der Sonne kommt. Dieses "unsichtbare" Licht trifft auf die Bäume, und nur der Teil, der zurückgeworfen wird, ist schließlich der, den wir als Farbe sehen.
Aufgrund dringender Energiesparmaßnahmen ist es nun leider so, dass die Sonne nachts auch mal den anderen Teil der Erde beleuchten muss und uns leider die Energie fehlt, um alle Bäume manuell mit einer eigenen Lampe zu bestrahlen. Welche Farbe haben sie also dann?
Naheliegend wäre die Vermutung, dass nachts alles so schwarz wird wie die Dunkelheit. 
Schwarz wiederum ist aber nur ein spezieller Sinneseindruck, wenn keine "Farbwellen" zurückgeworfen werden. Logisch, nachts fehlt ja auch der Auslöser, das Licht. Im Prinzip ist es also daher so, dass die Bäume nachts überhaupt keine Farbe haben. Ob man diesen Zustand dann letztendlich als unsichtbar oder einfach nur farblos bezeichnen will, sei jedem an dieser Stelle selbst überlassen.
Dass die Bäume jedoch trotzdem noch da sind, kann aber jeder im Selbstversuch herausfinden. Einfach mal nachts einen beherzten Sprung an die Stelle wagen, an der tagsüber noch das Gebüsch zu sehen war. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Montag, 27. April 2009

Rasierte Erdbeeren

Man stelle sich das einmal vor: Ein saftiges Steak, bei dem man das Fell mitessen muss. Oder einen Schweinebraten mit den Borsten des Tieres. Da könnte man ja gleich wie eine Katze nach dm Essen einen ganzen Fellbatzen wieder hochwürgen. Aber dennoch tun wir es regelmäßig und essen pelzige Haare. Zwar nicht die eines Tieres, aber immerhin: Bei der Erdbeere stört es auf den ersten Blick keinen.
Das Ganze mag zwar den Vorteil haben, dass man bei Zweifeln über die Herkunft eine Haaranalyse inklusive Drogentest machen kann, aber wer macht das schon? Dann doch lieber eine Erdbeere, die schön glatt und fruchtig ist, und nich mit ihren kleinen Härchen die ganze Zunge zerpiekt!
Mutter Natur hatte zwar eigentlich vorgesorgt, aber mit der menschlichen Naivität hatte sie wohl nicht gerechnet. Immerhin trägt die Frucht die Signalfarbe schlechthin, und das grelle Rot sollte vor dem haarigen Genuss warnen, doch ungeduldig wie der Mensch ist, isst er sie ganz, mit "Haut und Haaren" (daher wohl auch das Sprichwort!).
Was also kann man dagegen tun?
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise bietet sich doch eine simple Lösung an. Es könnten mehrere hundert Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn man nur professionelle Erdbeer-Rasierer einstellen würde! Diese könnten dann die geernteten Früchte schön glatt machen und zusätzlich das Gefühl der perfekten Frucht im Mund erhöhen! Damit wären immerhin 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Die Milliarden aus der Abwrackprämie hätte man hier also besser investieren können. In die perfekte Erdbeere.

Samstag, 18. April 2009

Kinder in der Kokosnuss

Kinder in der Kokosnuss - auf den ersten Blick ein abwägiger Gedanke. Auf den zweiten kommt man ins Grübeln und auf den dritten schließlich folgt die Erkenntnis, dass die notwendigen Gegebenheiten durchaus vorhanden sind.
Während der ersten 9 Monate ist das Kind im Bauch der Mutter geschützt, ähnlich wie es in einer Kokosnuss wäre. Das Fruchtwasser wäre in diesem Fall die Kokosmilch, und auf die Nabelschnur zur Versorgung könnte man ganz verzichten: Das heranwachsende Kind könnte sich an dem nährstoffhaltigen Fruchtfleisch selbst versorgen. Sicher, das Kind hat noch keine Zähne, aber es bleibt ja immernoch die Möglichkeit des Lutschens oder es könnte die Stückchen als ganzes herunterschlucken.
Das Problem der Wärmeversorgung wäre keins, da die Kokosnüsse vorrangig in warmen Ländern wie Indien, Indonesien, Thailand und Mexiko angebaut werden, was gerade anbetrachts des Klimawandels doch eine große Energiesparquelle darstellen würde. Bisher müssen die Mütter die Beheizung der "Wohnstube" des Kindes durch vermehrte Ressourcenaufnahme übernehmen, im Falle der Kokosnuss übernimmt die Sonne das von alleine.
Eine einzige Palme könnte also die Aufzucht vieler Kinder gleichzeitig übernehmen, was den Müttern wohl viel Stress und Anstrengungen ersparen würde. Die befruchtete Eizelle könnte zu Beginn des Reifeprozesses der Nuss mit einer winzigen Nadel eingeführt werden; durch den schnell wieder zuwachsenden Stich wäre das Kind sofort wieder geschützt. Da die Kinder sich jedoch nur schwer durch die bis zu 5mm dicke, steinharte Schale befreien können (außer die Evolution würde dem Menschen einen Schnabel wie beim Vogel verpassen, was doch sehr unwahrscheinlich ist!), muss der Reifegrad der Nuss regelmäßig kontrolliert werden um sie zum richtigen Zeitpunkt mit einem gezielten Hieb zu spalten und das Kind zu befreien. Sollte der Zeitpunkt mal verpasst werden, könnte sich das Kind jedoch immernoch durch Rufen bemerkbar machen.
Die Zukunft des Kinderkriegens liegt also aufgrund der vielen Vorteile in der Kokosnuss, mit nur einem kleinen Problem: Kinder mit europäischer Staatsbürgerschaft würden wohl aussterben.

Montag, 23. März 2009

Lichtverschmutzung

Die ganze Welt spricht von Umweltverschmutzung und Klimawandel, überall und jederzeit - und das zu Recht. Ein anderes großes Problem wird jedoch noch immer ignoriert: Eine Gruppe von Forschern berichtete zuletzt über eine massiv steigende Lichtverschmutzung, die enorme Auswirkungen auf die Umwelt hat. Genaugenommen handelt es sich dabei um die steigende Beleuchtung von Städten, die an so mancher Stelle die Nacht fast zum Tag werden lässt. Schaut man sich dann in ländlicher Gegend wirklich einmal von Weitem den Himmel an, so fällt tatsächlich auf, dass sich über den Städten am Himmel ein Lichtkegel befindet, der an diesen Stellen den dunklen Himmel deutlich heller erscheinen lässt. Gerade für Tiere fällt somit nachts eine wichtige Orientierungsmöglichkeit weg, da sich die Sterne bzw wichtige Sternbilder nicht immer erkennen lassen, weil es für den nötigen Kontrast zu hell ist. Doch nicht nur Tiere, sondern auch andere Randgruppen wie (Hobby-)Physiker und Astronomen müssen darunter leiden, ganz zu schweigen von den Romantikern auf dieser Welt, die in lauschiger Ein- bzw Zweisamkeit den Sternenhimmel beobachten wollen.

In diesem Sinne: Rettet die Dunkelheit macht nachts das Licht aus!

Sonntag, 8. März 2009

Nachtrag: Funkwellen

Anscheinend haben mal wieder einige Wissenschaftler die kompetenten Beiträge des Magu-Blogs gelesen: Nur kurz nachdem der Eintrag über Funkwellen veröffentlicht war, brachte eine Gruppe Wissenschaftler einen Bericht heraus, nach dem Drahtlosnetzwerke nicht so abfang-/abhörsicher sind wie man gemeinhin denkt - eben jene Tatsache über die der Magu-Blog bereits berichtete! In dem Bericht wurden zwar keine Details genannt, wie die Wissenschaftler die Daten abfangen konnten, es bleibt jedoch im Bereich des Möglichen dass die Funkwellen einfach in die Menschen wie berichtet eindrangen.

Fazit: Der Magu-Blog bringt den Stein ins Rollen!

Samstag, 28. Februar 2009

Perfektion

"Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann." besagt ein Zitat von Antoine de Saint-Exupery. Ob diese Aussage so zutrifft, kann man nicht ohne weiteres beantworten. Immerhin ist Perfektion wie so vieles im Leben relativ. Für den kleinen Monk im Menschen ist Perfektion vielleicht die perfekt-symmetrische Anordnung verschiedener Gegenstände, für andere  wiederum wäre es an gleicher Stelle das perfekte Chaos. Und trotzdem wird das Wort alltäglich immer und immer wieder verwendet, sei es auf der Suche nach der perfekt-sitzenden Frisur oder der perfekten Liebe. Aber gibt es Perfektion überhaupt?
Schon seit Jahrtausenden streben die Menschen danach und sind auf der Suche nach der perfekten Vollkommenheit, aber hat sie schon jemand erreicht? Wahrscheinlich nicht, denn die Anforderungen steigen automatisch, wenn ein kleiner weiterer Schritt erreicht ist, die totale Perfektion kann also gar nicht erreicht werden.
Und doch gibt es sie, die persönliche, für jeden Menschen individuelle Perfektion. Erzwingen kann man sie nicht - aber wenn man genau aufpasst, merkt man dass sie manchmal ganz von alleine passiert...

Sonntag, 22. Februar 2009

Nachtrag: Saftbären

Wie sich einige vielleicht noch erinnern können, wurde hier an dieser Stelle vor einigen Wochen über badende Gummibärchen und deren Wachstum in Wasser berichtet.
Anscheinend hat auch die Firma Haribo hier gelesen, denn seit kurzem gibt es die sogenannten "Saftbären". Dabei handelt es sich um ein "Fruchtgummiprodukt angereichert mit 22% Fruchtsaft in der bekannten klassischen Bärenform" - die Bären baden also in buntem Fruchtsaft anstatt in Wasser, was sich deutlich positiv auf den Geschmack auswirkt! 
Besonders interessant: Die neuen Saftbären sind größer als die normalen Golbären, die Auswirkungen sind also die Gleichen.
Im Prinzip könnte man also die Gummibären mit den Pokemon vergleichen: Wäre ein Goldbär das Pokemon in der Grundform, so entwickelt es sich durch das Einlegen in Fruchtsaft weiter zu einem Saftbären!

Fazit: Der Magu-Blog bewegt etwas!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Hobbys

Jeder hat mindestens ein Hobby.  Sei es Sport in jeglicher Form, aktiv oder passiv, fernsehen, lesen, ins Kino gehen, tanzen, chatten..., oder einfach nur das Schreiben eines sinnlosen Blogs.
Für manche kann es mehr oder weniger therapeutische Zwecke haben - nichts beruhigt wohl so schön wie das Sammeln von Briefmarken oder ähnlichem Kleinkram. Für andere wiederum ist es die schönste Nebensache der Welt das Haus bitzeblank zu putzen oder aufzuräumen. Dinge, die man eben sonst eher unfrewillig tut, sind für sie die größte Freude. Oder manch einer macht gar sein Hobby zum Beruf und versucht mehr oder weniger erfolgreich damit Geld zu verdienen, sei es nur als zusätzliche Einnahmequelle oder als Hauptberuf.
Und dann, ja dann gibt es da noch eine ganz spezielle Sorte von Hobbys. Eins das wohl in keine der oben genannten Kategorien passt, und doch bestimmt therapeutische Zwecke hat sowie dem Betreiber des Hobbys wahrscheinlich viel Spaß gemacht hat. Vielleicht wurde es auch zu einer Art Zwang, aufhören wurde nach der vielen hineingesteckten Arbeit unmöglich. Ein Hobby wie das des Mannes, der 13 Jahre an einer echten Stadtkarte von Entenhausen arbeitete. Dabei achtete er in sämtlichen Comics von Donal Duck & Co auf die Umgebung und fügte sie in langer Kleinarbeit zu einem großen Plan zusammen - und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Karte soll nun auf Postern verkauft werden.
Der Kauf könnte sich in jedem Fall lohnen: Sollte man sich mal unerwarteterweise verfahren und landet plötzlich in Entenhausen oder Umgebung, hat man immer eine passende Karte parat und kann sofort eine kleine Rundfahrt durch die Stadt wagen und die Sehenswürdigkeiten besichtigen. 
Aber wem das Geld dafür zu Schade ist, kann sich ja immernoch durchfragen.